29.06.2018 17:30
Aufführung
„Vern mir a foygl“ – Ein Theaterstück über das Mündigwerden mit Klezmermusik und jiddischen Liedern.
Rathausinnenhof in Görlitz, Görlitz
Wieder wird PhilMehr! mit einer Theaterproduktion beim ViaThea vertreten sein und ich freue mich ganz besonders, mit dieser Mail zur Uraufführung eines selbstgemachten Stückes einladen zu dürfen:„Vern mir a foygl“ – Ein Theaterstück über das Mündigwerden mit Klezmermusik und jiddischen Liedern.Die Vorstellungen sind am 29.06.2018 und am 30.06.2018, jeweils 17:30 Uhr und 20:30 Uhr in Rathausinnenhof in Görlitz. Wie Sie vielleicht bereits wissen, existiert in Görlitz seit einiger Zeit die Gruppe Sheyne Khaloymes, bestehend aus Musikern der Neuen Lausitzer Philharmonie und aus anderen Bereichen der Görlitzer Gesellschaft.Diese Musiker haben für sich die Leidenschaft und Nachdenklichkeit, aber auch die Traurigkeit und die Lebensfreude entdeckt, welche in der Musik des osteuropäischen Judentums, dem Klezmer, zum Ausdruck kommen. Dabei ist es ihnen nicht nur ein Anliegen, diesen musikalischen Schatz für sich selbst neu zu entdecken, sondern gleichzeitig auch anderen Menschen erlebbar zu machen. Mit „Vern mir a foygl“ ist ein Theaterstück entstanden, welches voller emotionaler Dichte die wesentlichen Grundstrukturen dieser Musik in eine kleine phantasievolle Geschichte überträgt, die zum Nachdenken anregen, aber auch ganz unmittelbar berühren soll. Um das zu erreichen, haben sich die Musikerin und Musiker der Gruppe mit viel Zeit und persönlichem Engagement eingebracht, indem zum Beispiel in über einhundert Arbeitsstunden die Musik und Arrangements eigenhändig geschrieben und in einem vergleichbaren Zeitaufwand das Konzept und die Dramaturgie des Stückes erdacht und erstellt wurden. Hinzu kommen Klavierproben, Regieproben, musikalische Proben, szenische Gesamtproben – alles, was zu einer Theaterproduktion eben dazu gehört.Da dieses Theaterstück – noch dazu im Freien aufgeführt – technische Verstärkung benötigt, wurde eigens eine kleine Tonanlage angeschafft, die den speziellen Anforderungen gerecht wird. Selbstverständlich steht diese Anlage nun auch für alle anderen PhilMehr! – Projekte zur Verfügung.Finanziert werden konnte diese Anlage über eine Teilförderung der Stadt Görlitz, für welche wir sehr dankbar sind. Allerdings verzichten momentan alle Beteiligten auf den Großteil eines angemessenen Honorars, um die Technik komplett zu finanzieren und das Theaterstück Realität werden zu lassen.Dies schreibe ich deshalb, weil ich schon jetzt um Verständnis dafür bitten möchte, dass an den Tagen der Aufführung ein Hut herumgereicht werden wird, mit dem wir um Spenden zur Unterstützung dieses Projektes bitten. Dies wird dadurch notwendig, dass wir in diesem Jahr aus dem Etat des Straßentheaterfestivals keine finanzielle Unterstützung erhalten werden.Natürlich können Sie diese Theaterproduktion oder ganz allgemein das Aufleben von Klezmermusik und jiddischen Liedern in Görlitz auch unabhängig von den kommenden Aufführungen unterstützen und Sie würden uns damit sehr helfen. Wenn Sie dies möchten, überweisen Sie ganz einfach einen von Ihnen gewählten Betrag mit dem Verwendungszweck „Klezmer“ auf folgendes Konto:Philharmonische Brücken e. V., Sparkasse Oberlausitz – Niederschlesien, IBAN: DE72 8505 0100 0232 0069 03, SWIFT-BIC: WELADED1GRLWir sind für jede Unterstützung sehr dankbar und jeder Betrag hilft. Wie sagt doch ein altes jiddisches Sprichwort:„A bisl un a bisl vert a fule shisl“ (Ein Biss’l und ein Biss’l ergibt eine volle Schüssel)

