17.02.2018
Ausstellung
„Stadt. Park. Ring. Bilder von Karl Wolfgang Weber und die Zittauer Parkanlage“
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster, Zittau
Blühende Rhododendren, Gartenazaleen, Gehölze, Schleifermännchenbrunnen, und Blumenuhr – das ist die in vielen Jahrzehnten geschaffene Parkanlage um den Zittauer Stadtkern. Diese grüne Lunge an Stelle der ehemaligen Stadtbefestigung zu besitzen, kann sich Zittau glücklich schätzen. Aber wann ist sie entstanden? Wer war ihr Schöpfer und wachte in den ersten Jahrzehnten über das Gedeihen der Anpflanzungen? Es war Joachim Friedrich Zischling (1800-1853), der 1827 seine Anstellung als Stadtgärtner erhielt und etwa 25 Jahre an der gartenarchitektonischen Gestaltung und Vervollkommnung dieses Parks und weiterer Grünanlagen der Stadt arbeitete. Zuvor hatte er in Weimar in gärtnerischen Diensten bei Johann Wolfgang von Goethe gestanden. Das „Neue Lausitzische Magazin“, eine Zeitschrift für Geschichte, Kunst und Natur, veröffentlichte 1853 einen Nachruf. Darin wird Zischling „ein Verschönerer von Zittau“ genannt, dessen Geschmack und Umsicht die Parkanlagen zu verdanken sind. Historische, selten gezeigte Ansichten aus der Sammlung der Städtischen Museen Zittau illustrieren die frühe Zeit der Parkanlage, lassen aber auch seitdem geschehene Veränderungen sichtbar werden und gehen mit den Gemälden und Grafiken von Karl Wolfgang Weber eine sich ergänzende Beziehung ein.
WO?
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster
Klosterstraße 3, 02763 Zittau

